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Sonntag, 4. März 2018

Was ist eigentlich ein Urklangmantra (Primordial Sound Mantra)?

Ein Urklangmantra/Primordial Sound Mantra (PSM) ist ein Mantra, das auf dem Klang basiert, der von Dir im Moment Deiner Geburt am Ort Deiner Geburt gehört werden konnte. 
Das Universum und die Erde zusammen erzeugen ständig Geräusche, diese Klänge wechseln sich alle 6 Stunden in einer stetigen Bewegung ab. Innerhalb eines Zyklus von 28 Tagen und Nächten gibt es etwa 117 Sounds, die gut unterschieden werden können (und ein paar mehr). Die Veränderung der Geräusche geschieht so ziemlich parallel zur Bewegung der Ozeane mit Flut und Ebbe, die der Anziehungskraft des Mondes folgt. Im Moment der Geburt, bei diesem Schritt aus dem Nicht-Manifesten zum Manifesten als kleines menschliches Kind, gibt es noch keine Lärmfilter, die Dein Gehirn dann erst aufbaut. Die Auswahl von individuell relevanten Klängen folgt dem Prozess des Lernens Deiner Muttersprache in den ersten Lebensjahren. Davor waren wir in der Lage, die immerwährenden Klangfrequenzen in einem bestimmten Bereich zu empfangen, für den die Konstruktion unserer Ohren geeignet ist. Später wählen wir die Klänge aus, die hilfreich sind, um (auch durch Musik) zu kommunizieren und in der Natur zu überleben und blenden die anderen aus. 
Die alten Rishis, weise Leute aus dem antiken Indien, machten sich bereits vor einigen tausend Jahren Notizen über die sich ändernden Klänge in Bezug auf die Mondbewegung. Diese Daten konnten in den Nadi (Palmblätter) -Bibliotheken einiger alter Klöster in Indien gefunden und entschlüsselt werden, und dieses geheime Wissen ist jetzt als Referenzsystem verfügbar. In Kombination mit einigen astronomischen Kenntnissen ist es nun möglich aufgrund der individuellen Geburtsdaten (Ort, Tag, Zeit), neu zu berechnen, welches Geräusch in dem jeweiligen Gebiet zu dem oben erwähnten Zeitpunkt des Überganges aufgetreten ist. 
Dieser Klang kann dann als ein mächtiger auditiver Erinnerungsanker verwendet werden, um zu diesem individuellen Moment des Übergangs zurückzukehren, was sehr hilfreich ist, um Deinen Weg in einen Zustand tiefer Meditation zu finden. 
Die gute Nachricht ist: Jeder zertifizierte Chopra-Lehrer in Deiner Nähe sollte in der Lage sein, Dein Geburtsklangmantra zu ermitteln, wenn Du ihm Deine Geburtsdaten ausgehändigt hast. Du kannst ihn/sie auf www.choprateachers.com finden. 
Wende Dich an den/die Chopra-Lehrer(in) in Deiner Nachbarschaft und melde Dich für eine schöne Live-Mantra-Zeremonie an, die wirklich ein einmaliges Ereignis ist. Ja, es gibt Online-Lösungen für Momente der Dringlichkeit oder wenn das Reisen begrenzt ist. Ja, ich habe auch schon Mantras über Skype oder FaceTime gegeben und habe nun auch schon einige Erfahrung darin, das so zu organisieren, dass es ein angenehme Erfahrung werden kann. Auch bei den Online-Zeremonien ist bisher nie etwas schiefgegangen und ich hab meine eigenen Vorbehalte diesbezüglich etwas abgebaut.
Dennoch empfehle ich:Wenn es nicht zu viel Aufwand für Dich bedeutet, bevorzuge besser trotzdem die persönliche Live-Begegnung mit Deinem Lehrer/ Deiner Lehrerin in der Nähe oder nimm die dafür notwendige Reise auf Dich, das lohnt sich.
Namasté 
Thomas

PS: Da ich selbst nun schon seit über 10 Jahren auf meinem Smartphone einen Meditationstimer benutze, der gleichzeitig viele nützliche Funktionen, auch der Vernetzung, für Unterricht und Kommunikation mitbringt, möchte ich Euch diesen heute sehr empfehlen: 
Es handelt sich um den Insighttimer 

Donnerstag, 22. März 2012

Was ist überhaupt ein Urklang-Mantra? Wofür ist das gut?

Urklänge  (engl. Primordial Sounds) sind Naturgeräusche, die seit Ewigkeiten immerzu präsent sind, egal, ob oberhalb oder unterhalb der Schwelle unserer bewussten Wahrnehmung.
Die allermeisten dieser Geräusche sind uns in der Regel deutlich:  Wenn wir im Frühjahr unsere Aufmerksamkeit auf die Klänge lenken, die uns umgeben, ist sehr häufig Vogelgezwitscher dabei, mancherorts hören wir Grillenzirpen, das Rascheln der Blätter, Windgeräusche, abhängig von unserem Lebensraum eventuell das Knacken von Holz, das Knistern eines Feuers oder das Plätschern eines Gewitterregens ...




... auch das Gurgeln einer Quelle, das Fließen eines Baches, das Rauschen eines Flusses oder das Tosen der Brandung eines Meeres. Diese Geräusche sind vielfältig und haben vielerlei Varianten, sie dringen entweder laut oder leise, hoch oder tief, intensiv oder unterschwellig an unser Ohr und können leicht in unser Bewusstsein gehoben werden, wenn uns jemand darauf aufmerksam macht oder wenn wir selbst innehalten und einmal bewusst die Ohren spitzen.  Die entspannende Wirkung der Naturgeräusche ist bekannt und wird vielfältig genutzt, um z.B. während eines Kinofilmes eine bestimmte Atmosphäre oder beim Zuhörer ein bestimmtes Gefühl in Erinnerung zu rufen bzw. herzustellen, oder um mit Hilfe einer Entspannungs-CD bei ZuhörerInnen eine meditative Grundstimmung zu erzeugen.
 




Es ist auch einfach, sich vorzustellen, dass - bei den enormen mechanischen Kräften, welche im gesamten Universum wirken, wenn z.B. die Masse unseres Erdballs sich dreht, die Erdplatten, Verwerfungen sich aneinander reiben oder die Gezeiten des Mondes die Erdkruste verformen - selbstverständlich die ganze Zeit lang eine relativ laute Geräuschkulisse vorhanden ist.  Diese Klänge sind so laut, dass wir uns kaum noch auf eine andere Wahrnehmung konzentrieren, geschweige denn, uns untereinander verbal verständigen könnten,  wenn wir nicht den größten Teil der Klänge nahezu dauerhaft filtern würden. 
Die Einschränkung unseres Klangwahrnehmungsspektrums ist teilweise durch die Möglichkeiten unseres ererbten menschlichen Hörapparates bedingt, zum Teil haben wir sie erlernt, dann ist eher die erworbene (oder übernommene) Hörwahrnehmungsverarbeitung an der Schnittstelle zwischen Trommelfell und Gehirn für die Filter verantwortlich, und last but not least ist sie ist ein Ergebnis unserer Sozialisation. 
Während unserer Geburt, also beim ersten Schritt unserer bewussten Manifestation in dieser materiellen Erfahrungswelt, waren die meisten von uns noch ganz offen und in der Lage, die überwältigenden Urklänge und Eindrücke wahrzunehmen, auch wenn sich nur sehr wenige von uns ad hoc an diesen konkreten Moment zurück erinnern können.
Schon vor 5000 bis 7000 Jahren haben die Rishi  (ऋषि ), die vedischen Weisen und Gelehrten aus der Sprachwiege der Menschheit - ich stelle mir vor, noch weitgehend unbelastet von unserem technisch-zivilisatorischenen Klangbrei, vielleicht unter einer Palme sitzend und in innerer Einkehr - den Klängen des Universums gelauscht. Tatsächlich haben sie dabei 117 unterschiedliche Klänge isoliert und in Beziehung zur astronomischen Bewegung des Mondes für uns aufgezeichnet, bzw. lautmalerisch dargestellt. (Achtung: Die Bewegungsdaten des Mondes wurden so als astronomische Bezugsgröße eingeführt, das hat nichts mit Astrologie zu tun, d.A.).
Diese Klänge sind abhängig vom jeweiligen Aufenthaltsort des Zuhörers und dem jeweiligen Moment auf der Erde grundsätzlich unterschiedlich wahrnehmbar und wechseln circa alle 6 Stunden.  Die Existenz und periodische Wiederkehr dieser Klänge ist inzwischen durch Messungen in menschenleeren Gegenden der Erde (z.B. arktischen Messstationen) und spektakulärer durch Klangaufnahmen der NASA aus dem Weltraum ausreichend belegt.



Mit Hilfe dieser auf die Rishi zurückgehenden astronomischen Referenzdaten der Mondbewegung, lasst sich noch heute der vorherrschende Urklang zum jeweiligen Zeitpunkt an jedem beliebigen Ort der Erde ermitteln bzw. astronomisch errechnen. So kann ich also heute, z.B. den Klang des Universums zum Zeitpunkt Ihrer Geburt an Ihrem Geburtsort berechnen, wenn Sie mir dafür die erforderlichen Berechnungsdaten (Geburtsort, -datum und -zeit) zur Verfügung stellen. Daraus wird dann von mir lautmalerisch Ihr Geburtsmantra errechnet, also Ihr ganz persönliches Urklang- oder Primordial Sound Mantra, welches ich Ihnen dann für Ihre Meditation geben kann. Dies erfordert einen relativ hohen Aufwand und die Errechnung von Hand braucht - abgesehen von den Ermittungen der Daten des umfangreichen Materials an astronomischen Tabellen und Tafeln - von geübten Astronomen zwischen 5 bis 8 Stunden. (Dabei kommt mir meine langjährige Berufserfahrung als Nautiker zwar entgegen, aber dennoch sind die Berechnungen von Hand - trotz aller Übung - fehleranfällig).  Die Verwendung eines Zentralrechners, der mit allen erforderlichen Daten des Planeten und den entsprechenden Formeln und Rechenprogrammen bestückt ist, erleichtert mir die Arbeit und verringert den Zeitaufwand erheblich.  Dennoch hat die Rechenarbeit ihren Preis.
Sicher - man braucht nicht unbedingt ein persönliches Urklangmantra, um zu meditieren. Sie können sofort anfangen, zu meditieren, wenn sie einfach meiner kleinen Meditationsanleitung folgen.
Mit einem Urklangmantra meditieren zu können, hat allerdings wirklich einen sehr großen Vorteil. Alle meine Schüler berichten (... und ich kann das aus meiner eigenen Erfahrung nur bestätigen, d.A.), dass ihnen das Urklangmantra für die tägliche Meditationspraxis einen regelrechten Schub nach vorne gebracht habe, wobei die konkrete Auswirkung der Anwendung von allen Meditierenden sehr unterschiedlich erlebt wird. 
Einleuchtend ist, dass die Verwendung des Urklangmantras und die damit verbundene Anknüpfung an jenem Übergang von Nichtmanifest zu Manifest (an diesem Zustand noch unkonditionierten Sich-Selbst-Seins, den eine Geburt mit sich bringt) sehr erleichtert. Es wirkt gewissermaßen als Anker, der mit dem "Ich bin" unmittelbar verbunden ist. 
Wenn Sie sich wünschen, diese sehr tiefe und grundlegende Meditationserfahrung zu machen, dann setzen Sie sich mit mir in Verbindung, um sich Ihr Mantra ausrechnen und sich von mir beibringen zu lassen, sie Sie damit gewinnbringend meditieren. Übrigens: Wenn Sie die Uhrzeit der Geburt selbst nicht ganz und gar exakt z.B. von Ihren Eltern erfragen können, lassen Sie sich dadurch nicht abhalten. Aufgrund meiner Erfahrung kann ich in den allermeisten Fällen dennoch das für Sie genau richtige Mantra interpolieren. 
Lesen Sie auch nach auf meiner Homepage oder auf meiner Landingpage bei Facebook und viel Freude bei der Meditation. Namasté :)